juma.Stack

Schul-IT aus offenen Bausteinen, die die Schule selbst in der Hand hat.

Was juma.Stack ist

juma.Stack ist ein Konzept für Schul-IT aus quelloffenen Diensten, die über ein gemeinsames Konto, gemeinsame Abläufe und einen KI-Agenten zusammenarbeiten. Es folgt den drei Prinzipien von juma.EDU. Ein Produkt ist juma.Stack noch nicht.

juma.Stack läuft selbst gehostet. Betrieb, Daten und Verantwortung unterliegen damit der Entscheidung von Schule und Schulträger.

Die Prinzipien im Stack

Offen. Alle Dienste sind Open Source und sprechen über offene Schnittstellen miteinander. Ein Baustein lässt sich ergänzen oder durch einen anderen ersetzen.

Souverän. Die Dienste laufen auf Servern, die Schule oder Träger bestimmen. Auch die KI läuft auf einem eigenen Server, Eingaben gehen an keinen KI-Anbieter.

Verbunden. Ein Konto gilt in allen Diensten, und wer eine Rolle hat, hat sie überall. Abläufe und der KI-Agent verbinden die Dienste miteinander.

Bausteine

So greifen sie ineinander

Ein Konto. Keycloak verwaltet Personen, Gruppen und Rollen. Jeder Dienst übernimmt sie von dort, niemand pflegt Listen doppelt.

Abläufe mit n8n. n8n ist der Klebstoff zwischen den Diensten. Beim Anlegen einer neuen Klasse entstehen Gruppe, Chatraum, Moodle-Kurs und Verteiler von selbst. Ein Antrag läuft direkt in Kalender, Fehlzeiten und Vertretungsplan.

Der KI-Agent. Der Agent erreicht die Dienste über rund 160 Werkzeuge nach dem Model Context Protocol: Dateien, Kalender, Chat, Mail, Moodle-Kurse und Lern-Apps. Er arbeitet mit den Rechten der Person, die fragt, und fragt nach, bevor er etwas mit Wirkung auslöst. Was er sich merkt, hat eine Sichtbarkeit und eine Löschfrist, und jede Person kann abfragen, was über sie gespeichert ist.

Im Einsatz: Bertha-von-Suttner-Schule

Bisher läuft juma.Stack nur an der Bertha-von-Suttner-Schule in Mörfelden-Walldorf und wird dort weiterentwickelt. Aufgebaut hat ihn die Schule mit ihrem Schulträger und dessen IT-Dienstleister, als bertha.Cloud, bertha.ID und bertha.KI. Die Beispiele auf dieser Seite stammen von dort.

bertha.KI ist der Agent der Schule. Sie sitzt als Talk-Bot im Chat der Schulcloud und in Moodle. Was sie im Betrieb übernimmt:

bertha.KI antwortet im Chat der Schulcloud auf eine Frage nach Klausurterminen
bertha.KI im Messenger. Der Agent antwortet im Chat der Schulcloud auf eine Frage nach Klausurterminen. Screenshot aus dem Betrieb der Bertha-von-Suttner-Schule (Testkonten)
bertha.KI legt auf Zuruf eine H5P-Übung in einem Moodle-Kurs an
bertha.KI für Lehrkräfte. Auf Zuruf im Chat legt der Agent eine H5P-Übung mit fünf Aufgaben im Moodle-Kurs an. Screenshot aus dem Betrieb der Bertha-von-Suttner-Schule (Testkonten)

Häufige Fragen

Kann man juma.Stack schon bekommen?

Noch nicht. Einzelne Module werden für andere Schulen vorbereitet, einen Termin gibt es noch nicht. Wer informiert werden will, kann sich unten vormerken.

Wer betreibt die Server?

Schule oder Schulträger, in der Regel über dessen IT-Dienstleister. Wer wo hostet, entscheiden die Beteiligten selbst.

Muss eine Schule alle Bausteine übernehmen?

Nein. Jeder Baustein lässt sich einzeln einführen, und vorhandene Dienste können bleiben, solange sie offene Schnittstellen haben.

Wohin gehen die Eingaben an die KI?

An den eigenen KI-Server, auf dem offene Sprachmodelle laufen. Kein KI-Anbieter bekommt die Eingaben.

Was kostet das?

Die Software ist Open Source und ohne Lizenzkosten. Kosten entstehen für Server und Betrieb, beim KI-Server vor allem für die Hardware.

Interesse vormerken

Wenn Sie über juma.Stack informiert werden wollen, tragen Sie sich in das Formular ein. Es läuft auf einem eigenen Nextcloud-Server, die Antworten bleiben dort.

Zum Formular