Vergangene Veranstaltungen

Veranstaltungen, bei denen ich gesprochen habe oder die ich organisiert habe, mit Material und Links. Neueste zuerst.

2026

bertha levelt up: zwei Studientage und zwei Pädagogische Konferenzen

Bertha-von-Suttner-Schule

Vier Bausteine für das ganze Kollegium, die ich mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Kernteam konzipiert und geleitet habe.

Der Studientag am 8. September war als Spiel gebaut. Fünf Welten, von der bertha.ID über Zusammenarbeit und Werkzeuge bis zu Moodle und bertha.KI, jede mit fünf oder sechs Stationen und einem Flaggen-Test am Ende. Jede Person startete in der Welt, die zu ihrem vorab abgefragten Können passte, und stieg mit jeder Flagge auf. Am Tisch lagen Questkarten: Pflicht-Aktionen, Reflexionsfragen, typische Fallen, Kniffe und Hilfe aus dem Team. Angeleitet haben Kolleginnen und Kollegen aus dem eigenen Haus, über 130 haben mitgespielt, ohne externe Referentinnen und Referenten. Wer eine Welt beherrschte, konnte in die Forscher-Festung wechseln und an einem Produkt für die eigene Fachschaft bauen.

Level-Karte des Studientags: fünf Welten mit Stationen und Flaggen, die Forscher-Festung und die sechs Kartentypen der Questkarten.
Die Level-Karte. Fünf Welten mit Stationen und Flaggen-Tests, die Forscher-Festung und die Kartentypen des Questkarten-Decks. Zum Vergrößern anklicken. Abbildung: Julian Fischer, Fassung für die Website ohne die Spielgrafiken des Originals

Am 9. September folgte die Pädagogische Konferenz: Die Fachgruppen haben ihr neues Können in Vorhaben übersetzt, jede Gruppe ein Poster mit einem 100-Tage-Vorhaben. Am 16. September Pädagogische Konferenz mit fünf Kurzimpulsen aus dem Kollegium und einem Podiumsgespräch. Am 21. September Studientag „Heute wird gebaut“: Projektgruppen arbeiten in Sprints nach Scrum und Design Thinking, dazu eine Moodle-Werkstatt und ein Barcamp.

Entstanden sind gut zwanzig Vorhaben der Fachschaften für die folgenden hundert Tage, die meisten zu Moodle-Kursen oder zum gemeinsamen Wiki der Fachschaft, etwa ein Kursbereich zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen oder Selbstlernkurse für einen Jahrgang. Jede Lehrkraft hat seitdem einen eigenen Testkurs in Moodle, jede Fachschaft Vorlagenkurse je Jahrgang, im Schulwiki stehen neue Klickanleitungen und kurze Videos.

AI Leadership in der Praxis

Praxisimpuls, Innovationskongress Oberstufe, Berlin

Ich habe dort über einen ganz banalen typischen Lernkreislauf gesprochen: Die Lehrkraft erstellt Material und Aufgaben, Lernende erledigen sie, die Lehrkraft sammelt die Lösungen und analysiert - manchmal - die Lösungen. KI-siert heißt: An jeder dieser Stationen steht eine KI. Der Mensch ist raus aus dem Loop - nicht wünschenswert. Transformiert heißt: Die Lehrkraft begleitet den Lernprozess, und die KI arbeitet ihr und den Lernenden an allen drei Stationen zu. Der Mensch entscheidet, die KI unterstützt. Welche organisatorischen, pädagogischen und technischen Maßnahmen das ermöglichen könnten, habe ich vorgestellt. Ein dazu passender KI-Agent findet sich hier.

Lernkreislauf digitalisiert: An jeder Station steht eine KI, die Menschen sind ausgegraut. Lernkreislauf transformiert: Die Lehrkraft begleitet den Lernprozess, die KI steht in der Mitte und arbeitet den drei Stationen zu.
Digitalisiert und transformiert. Links steht an jeder Station eine KI. Rechts begleitet die Lehrkraft den Lernprozess, und die KI arbeitet ihr an allen drei Stationen zu. Zum Vergrößern anklicken. Abbildung: Julian Fischer, aus dem Praxisimpuls

Hessische Lehrkräfteakademie zu Gast

Fortbildungsreihe UWE „Unterricht weiter-Entwickeln“ der Hessischen Lehrkräfteakademie, Bertha-von-Suttner-Schule

Nach einer Schulführung habe ich die Schule und unser IT-, KI- und Medienbildungskonzept vorgestellt, danach kamen eine Kollegin und zwei Lernende zu Wort. Im Anschluss gab es Hospitationen bei uns.

AI Leadership in der Praxis: Vom Schulentwicklungsprozess zum KI-Lernkreislauf

Teachers on Stage, Futuromundo 2026, Stuttgart

Was, wenn die Welt schneller ist als das System, in dem man arbeitet? Mit dieser Frage habe ich angefangen. Ich habe erzählt, wie wir an der Bertha-von-Suttner-Schule vor drei Jahren losgelaufen sind, auf welche Wand wir gestoßen sind und wie wir sie umgangen haben: mit einer Haltung der Offenheit, mit Gesprächen mit Schulleitung, Kollegium, Schulträger und Schulaufsicht und mit einem KI-Forum, zu dem Wirtschaft, Lehrkräfte und Eltern kamen. Daraus sind zwei Pilotprojekte entstanden, eine souveräne Open-Source-Cloud-Plattform und ein eigener KI-Server.

Video: #wirfürschule. Beim Abspielen werden Daten an YouTube übertragen.

Oder bei YouTube öffnen.

2025

Pädagogischer Tag „Bildung in einer Kultur der Digitalität“

Bertha-von-Suttner-Schule

Den Tag habe ich mit einer Kollegin und einem Kollegen organisiert, moderiert habe ich zusammen mit Kati Ahl. Eröffnung mit Micha Pallesche zur Kultur der Digitalität, KI in diesen Kontext eingeordnet, danach Workshops zu konkreten Entwicklungsschritten für Lehren und Lernen: alternative Prüfungskultur, formatives Feedback, projektartiges Lernen. Angemeldet war das ganze Kollegium.

KI-Forum „Zukunftsfähige Bildung neu denken im KI-Zeitalter“

Bertha-von-Suttner-Schule

Organisiert habe ich das Forum mit Kolleginnen und Kollegen der Schule, gemeinsam mit statworx und dem AI Hub Frankfurt. Keynote von Prof. Andreas Dengel, Panel mit Antonia Dufeu, Axel Krommer, Fabian Zehner und mir, dazu Workshops. Zu Gast waren Schulträger, Stadt, Staatliches Schulamt, Kultusministerium, Lehrkräfteakademie, Studienseminare, Schulelternbeirat und Wirtschaft. In dieser Vernetzung und den resultierenden Gesprächen wurden unter Anderem zwei Pilotprojekte vertieft und weiterverfolgt: die bertha.Cloud und ein eigener KI-Server.